Umkehrosmoseanlage – Funktion, Vorteile, Nachteile & Kaufberatung 2026

HPreiss WoW Umkehrosmoseanlage

Wir nutzen mittlerweile seit bald 10 Jahren eine Umkehrosmoseanlage.

Nach einem besorgniserregenden Test unseres Trinkwassers haben wir uns für einen der gründlichsten Wasserfiltern überhaupt entschieden.
Der Umkehrosmoseprozess entfernt nahezu alle unerwünschten Stoffe aus dem Leitungswasser – z. B. Schwermetalle, Nitrat, Mikroplastik, Medikamentenrückstände und Chlor.
Das Ergebnis: sehr reines, neutral schmeckendes Trinkwasser direkt aus dem Hahn.

Bleib dran – später gibt es noch einen Rabattcode…

Was ist eine Umkehrosmoseanlage?

Eine Umkehrosmoseanlage ist wie ein superfeiner Sieb-Filter für Wasser. Sie lässt fast nur die winzigen Wassermoleküle durch und hält Schmutz, Salz und andere Stoffe zurück, damit das Wasser sehr sauber wird.

Wie funktioniert Umkehrosmose?

Umkehrosmose funktioniert so, dass Wasser mit Druck durch eine hauchdünne Membran (semipermeable Membran) gepresst wird, die nur Wassermoleküle durchlässt. Alles Größere wie Salz, Kalk und andere Stoffe bleiben auf der einen Seite zurück, auf der anderen Seite kommt fast nur noch reines Wasser an.

Was filtert eine Umkehrosmoseanlage wirklich?

Eine Umkehrosmoseanlage kann sehr viele, aber nicht „alles“ filtern. Sie hält vor allem:

  • Gelöste Salze und Kalk (z.B. Calcium, Magnesium, Nitrat) bis zu etwa 99%.

  • Schwermetalle wie Blei, Kupfer, Quecksilber sowie viele andere Metallionen.

  • Viele organische Schadstoffe wie Pestizide, Herbizide, Lösungsmittel, PFAS und andere Industriechemikalien.

  • Mikroorganismen wie Bakterien und viele Viren, außerdem Parasiten.

  • Medikamentenrückstände 
  • Weitere Stoffe, die Geschmack und Geruch beeinflussen, z.B. Chlor und seine Nebenprodukte (meist durch einen vorgeschalteten Aktivkohlefilter).

Warum überhaupt Wasser filtern?

Leider hat das Trinkwasser schon lange nicht mehr die Qualität, wie wir es bräuchten. Aufgrund regionaler Unterschiede, Industrie, veralteter Rohrleitungen usw. wurden die Grenzwerte mittlerweile so weit nach oben korrigiert, dass Grenzwerte eingehalten werden. Das heißt aber lange nicht mehr, dass das Wasser auch gesund ist. 

Auf diese Missstände gehe ich in meinen folgenden Beiträgen eingehen:

Vorteile einer Umkehrosmoseanlage

Umkehrosmoseanlagen haben eine sehr hohe Filterleistung und können, je nach Typ, mehrere Liter reines Wasser pro Minute erzeugen. Durch die Membrantechnologie können auch kleinste, gelöste Stoffe von bis zu 99% herausgefiltert werden. Somit ist eine konstant gute Wasserqualität gewährleistet.

Mit guten Wasser aus dem Hahn entfellt somit auch das schwere Kistenschleppen.

Auch hier wird es bald einen weiteren Beitrag zu den Vorteilen der Umkehrosmose geben.

Nachteile & häufige Kritikpunkte

Der größte Kritikpunkt ist meist das Abwasser. Damit eine Umkehrosmoseanlage einwandfrei funktioniert, muss die Membran gespült werden. Somit fallen für 1 Liter Reinwasser, je nach Anlagentyp, bis zu 4 Liter Abwasser an.

Mein Anlage liefert in etwa 1 Liter Abwasser – dieses habe ich z.B. in der Vergangenheit zu Garten gießen oder putzen verwendet.

Da die Filterleistung so gut ist, werden auch die „guten“ Mineralien ausgefiltert.

Ja, aber Mineralien können vom Körper nur aufgenommen werden, wenn das Leitungswasser sehr rein ist – und dann die „guten“ Mineralien enthält.

Dies ist in Deutschlands Trinkwasser praktisch fast nie gegeben.

Lebensnotwendige Mineralien werden somit zu 99% über die Nahrung aufgenommen.

Die Anschaffungs- und Wartungskosten sind sehr hoch.

Wenn man wie wir, für eine 4 köpfige Familie mit Hund, im Monat 800 Liter Osmosewasser zum Trinken, Obst und Gemüse waschen sowie zum Kochen braucht, amortisieren sich die Kosten schnell.

Nur für das reine Wasser als Getränk hat sich somit unsere Anlage im ersten Jahr voll amortisiert. Ab dem zweiten Jahr sparen wir, auch wenn wir Kosten für Wartung und Filter haben. Und die aktuelle Anlage von HPreiss läuft jetzt im 4. Jahr.

Sind (fehlende) Mineralien im Wasser ein Problem? Dazu gibt es hier bald noch einen weiteren Beitrag.

Welche Arten von Umkehrosmoseanlagen gibt es?

  • Untertisch

  • Auftisch

  • Direktfluss (Direct Flow)

  • Tank-System

Was ist besser? Das kommt auf verschiedene Faktoren an. Wie viel Platz hat man in seiner Küche, möchte man die Anlage sehen oder nicht. Wie viel Wasser möchte man entnehmen können – oder hat man etwas mehr Zeit.

Früher hatten wir eine Tankanlage. Da konnte man in sehr kurzer Zeit viel Wasser entnehmen. Was praktisch ist, um für einen Ausflug viele Flaschen zu füllen. Ist der Tank leer – dauert es dann aber…

Heute haben wir eine Direct-Flow Anlage. Diese liefert ca. 1 Liter Wasser in der Minute. Und so entschleunigen wir etwas und füllen uns jeden Tag etwa 8 Liter in Glasflaschen ab. So haben wir immer Wasser parat.

Auch hier gibt es bald noch einen Beitrag, der die Unterschiede der Anlagen behandeln soll.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Wie gut ist bei mir das Wasser und was muss ich alles filtern?

Membran Leistung – wie viel Wasser möchte ich am Tag filtern und wie schnell möchte ich das Wasser zur Verfügung haben?

Wie viel Platz habe ich für die Anlage?

Was sind die Wartungs- und Filterkosten?

Möchte ich Zertifikate für meine Anlage und die gefilterte Wasserqualität?

 

Ich empfehle hier die WoW Umkehrosmoseanlage von HPreiss.

Mit meinem Rabattcode beim Checkout W2410#2 sparst du direkt 200 €.

Auf Wunsch kannst du die Anlage auch finanzieren. Das ist dann in etwa so, als lässt du dir jeden Monat deinen Vorrat an Flaschenwasser nach Haus liefern und zahlst dann Monatsweise.

 

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Basierend auf meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass die richtige Anlage einen spürbaren Unterschied macht.
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FAQ:

Semipermeable Membran

Eine semipermeable Membran in einer Umkehrosmoseanlage lässt in der Theorie nur Wassermolekühle passieren. Alle anderen Stoffe werden mit dem Spülwasser „entsorgt“.

Damit diese Membran aber richtig arbeiten kann, braucht sie Druck durch eine Pumpe.

Das kann man sich ähnlich einem Schwamm vorstellen: Die Membran ist ein Schwamm. Wird dieser durch den Druck zusammengepresst, werden auch die Poren ganz klein und dann kommen auch nur noch Wassermoleküle durch.

Wenn die Anlage immer nur sehr kurz läuft, kommen auch unerwünschte Stoffe durch die Membran.

Also: Immer etwas länger laufen lassen und z.B. Glasflaschen füllen.

Für gesunde Menschen ist es nicht gefährlich. Es enthält zwar wenige bis überhaupt keine Minearalien. Das ist aber kein Problem, da diese zu 99% über die Nahrung aufgenommen werden.

Für Manche Anlagen gibt es aber eine sogenannte Nachmineralisierung und oder Energetisierung.

Je nach Anlage 1 – 4 Liter pro Liter Frischwasser. Bei modernen Anlagen deutlich weniger.

Dieses Wasser kann man aber auch zum putzen oder Blumengießen verwenden.

Je nach Nutzungsgrad etwa 1 mal im Jahr.

Je nach Anlagentyp und Wasserqualität in etwa alle 3 Jahre.

Da wir VanLifer sind und die Anlage Wasser aus ganz Europa filtern, mussten wir die erste Membran nach knapp einem Jahr tauschen. Die 2. kommt jetzt voraussichtlich dieses Jahr, also nach knapp 3 Jahren dran.

Theoretisch ja, praktisch nein.

Die Umkehrosmoseanlage arbeitet in der Regel mit einem Druck von 3-5 bar.

Zur Meerwasserentsalzung bräuchte man einen Druck von 60-70 bar. Diesem Druck würde aber eine handelsübliche Umkehrosmoseanlage allerdings nicht standhalten.

2 Gedanken zu „Umkehrosmoseanlage“

  1. Hallo,
    ich lese mich gerade durch deinen Beitrag und finde die Argumente für eine Umkehrosmoseanlage überzeugend, besonders bei den ganzen Schadstoffen im Leitungswasser. Ich habe schon mal über eine Anschaffung nachgedacht, weil wir in einer Region mit hohem Kalkgehalt und viel Landwirtschaft (Dünger) wohnen und ich mir Sorgen um langfristige Gesundheitseffekte mache. Die HPreiss WoW klingt solide, und der Rabattcode ist verlockend – ich würde wahrscheinlich finanzieren, um die Kosten zu strecken. Aber bevor ich den Schritt wage: Wie sieht es mit der Installation aus? Muss man einen Profi holen, oder ist das machbar für jemanden mit grundlegenden handwerklichen Fähigkeiten? Und hast du Erfahrungen mit der Nachmineralisierung? Ich will nicht, dass das Wasser komplett entmineralisiert ist, auch wenn du sagst, dass Mineralien hauptsächlich aus der Nahrung kommen. Gibt’s da Optionen bei dieser Anlage, die das ausgleichen?

    1. Hallo,
      danke für dein Interesse und die detaillierten Fragen.
      Zur Installation: Die Anlage ist so konzipiert, dass sie relativ unkompliziert ist. Wenn du grundlegendes handwerkliches Geschick hast z.B. einen Wasseranschluss abdichten oder Schläuche verbinden, kannst du das alles selbst machen. Es gibt eine detaillierte Anleitung mit Bildern und Videos auf der HPreiss-Seite. Ich habe meine eigene „La Fuente“ vor 4 Jahren selbst installiert, hat vielleicht 1-2 Stunden gedauert. Falls du unsicher bist, bietet HPreiss einen Installationsservice an. Auch der Filterwechsel gestaltet sich sehr einfach.
      Zur Nachmineralisierung bzw. Energetisierung: Ja, das ist ein guter Punkt. Ich nutze bei meiner Anlage den AquaSpin. Das Wasser schmeckt dadurch natürlicher und viel weicher, fast wie gutes Quellwasser. Es ist modular, also kannst du es später nachrüsten.
      Ach ja, mit meinem Rabattcode W2410#2 (Link zu Anlage, Code beim Checkout angeben) sparst du 200 €, und bei einer Finanzierung über 12-24 Monate sind die Raten überschaubar.
      Ich hoffe, ich konnte die Fragen grob beantworten.
      Liebe Grüße
      Tobias

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