PFAS im Trinkwasser

PFAS – sogenannte „Forever Chemicals“ – sind langlebige Industriechemikalien, die sich in Umwelt und Körper anreichern, dort lange bleiben und sich anreichern und mit Gesundheitsrisiken wie Krebs, Leber‑ und Hormonstörungen in Verbindung gebracht werden.

Für was steht PFAS?

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, eine große Gruppe künstlicher Chemikalien, die z.B. in Antihaftpfannen, Outdoor‑Kleidung, Löschschaum und Lebensmittelverpackungen verwendet werden.

Warum sind PFAS im Trinkwasser so problematisch?

  • Schon sehr geringe Konzentrationen können laut Studien das Risiko für bestimmte Krebsarten, Schäden an Leber und Immunsystem sowie Störungen des Hormonhaushalts erhöhen.

  • Gelangen PFAS einmal in Grund‑ oder Trinkwasser, sind sie ohne spezielle Technik kaum wieder zu entfernen – deshalb sind sie ein wachsendes Thema in der Trinkwassersicherheit

Wird Trinkwasser Routinemäßig auf PFAS getestet?

Ja, seit neuestem. Allerdings tauchen die Werte, wenn überhaupt, in Summe mit anderen Werten auf.

Somit – was nicht wirklich gefordert wird, wird auch nicht getestet.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, bestellt sich einen Test. Allerdings kostet dieser in etwa 150 – 200 €.

Kann eine Umkehrosmoseanlage PFAS filtern?

Laboruntersuchungen an modernen Umkehrosmosemembranen zeigen für verschiedene PFAS‑Vertreter (inklusive klein-kettiger Verbindungen) Rückhalteraten von bis zu etwa 99,9 %, was Umkehrosmose zu einer der wirksamsten Technologien gegen PFAS im Trinkwasser macht.

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