Medikamentenrückstände im Trinkwasser
Wie kommen denn bitte Medikamentenrückstände in unser Trinkwasser?
Prinzipiell kann man ja nur das finden, was man sucht. Da Medikamentenrückstände nicht deklariert sind, wird weder danach gesucht noch kann man somit welche finden.
Aber wie kommen diese jetzt hinein?
Ganz einfach: Durch uns!
Wir nutzen die Toilette und somit gelangen unsere Stoffwechselendprodukte in der Kläranlage.
Und da in der Kläranlage keine Medikamentenrückstände weder gemessen werden und somit auch nicht gefiltert werden, gelangen sie in unser Trinkwasser.
Sind Medikamentenrückstände gefährlich?
Ja.
Ob einfaches Kopfschmerzmittel, Hormone aus Verhütungsmitteln oder Chemo Rückstände – alles ist im Trinkwasser nachweisbar.
Chemo? Ja!
Eine Krebsdiagnose ist dramatisch. Gut, wenn man die Chemo zu Hause machen kann. Und da man zu Hause keine entsprechende Filteranlage und Kläranlage wie in manchen Krankenhäuser hat, landen die Stoffwechselendprodukte auch hier in der lokalen Kläranlage.
Filtert eine Umkehrosmoseanlage Medikamentenrückständee?
Ja – aber ehrlicherweise auch nur bis maximal 99%.
Alles schafft auch diese tolle Anlage nicht.
